Louise Labé
Elegien und Sonette
(deutsch und französisch)

 

Übersetzungen von Rainer Maria Rilke,
Anton Pariser und Franz von Rexroth
ISBN 3-936169-01-2
121 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, EUR 14,50

Bei Privatbestellungen übernimmt der Verlag das Porto

Louise Labé, in Deutschland weitgehend unbekannt, zählt mit Gaspara Stampa und Vittoria Colonna zum Dreigestirn großer Dichterinnen der Renaissance. Mit Sappho, der Russin Ana Achmátova, Anette von Droste-Hülshoff und der deutschsprachigen Jüdin Gertrud Kolmar zählt die Französin als Lyrikerin zur Weltliteratur. In ihrem Brief an Clemence de Bourges - hier wieder abgedruckt - führt sie beredte Klage, daß den Frauen ihrer Zeit die Betätigung in Kunst und Wissenschaft nicht länger vorenthalten werden könne und zählt damit zu den ersten Vorkämpferinnen für Gleichberechtigung ihres Geschlechts, ohne in den gelegentlich übersteigerten Feminismus von heute zu geraten. Peter Gorsen und Alice Schwarzer hätten ihre Freude an der aus Lyon stammenden Dichterin, die als knapp Siebzehnjährige im Männerharnisch vor Perpignan kämpfte, daneben ebenso im intellektuellen wie künstlerischen Bereich glänzte und durch eine unglückliche Liebe zur Dichterin wurde.